Lesetagebuch
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Don’t Panic
 275 Seiten
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Ein Buch über Douglas Adams und The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy, großteils geschrieben von Neil Gaiman, erschienen 1986. Das Buch ist unglaublich interessant. Es erklärt (mehr oder weniger chronologisch), wie Douglas Adams den Anhalter immer wieder neu erfunden hat, wie er mit anderen Leuten zusammengearbeitet hat, und wie er so viel schaffen konnte, obwohl er alles bis zur letzten Sekunde aufgeschoben hat (und dann noch etwas weiter.) Ich mochte die charmanten, geradzu romantischen Einblicke in chaotische Arbeitsweisen – zum Beispiel, wie Douglas Adams noch am Dialog einer Szene schrieb, während im Nebenraum bereits die Aufnahmen begonnen hatten.

Nach dem Teil von Neil Gaiman folgen ein paar später (nach 1986) hinzugefügte Kapitel von anderen Leuten. Diese zusätzlichen Kapitel ziehen das Buch etwas herunter. Zum einen, weil sie erst nach Douglas Adams’ Tod hinzugekommen sind, zum anderen sind sie einfach nicht so gut geschrieben. Sie vergreifen sich im Ton, machen ein paar müde Witze und sind an seltsamen Stellen viel zu detailliert. Etwas schade, aber nicht so schlimm.