Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
Hillbilly-Elegie: Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise
 304 Seiten

Das Buch wirft einen interessanten und diregnd nötigen Blick auf die amerikanische Gesellschaft. Und in gewisser Weise kann man sicher Paralellen zu Marco Maurers "Du bleibst was du bist" ziehen, insbesondere wenn man die Möglichkeiten der sozialen Mobilität im Vergleich zwischen Deutschland und den USA betrachten möchte.

Inwieweit sich aus den Erzählungen jedoch der Wahlerfolg von Trump erklären lässt, widerschließt sich mir völlig, sind doch die Strukturen bereits deutlich länger vorhanden. Hier hat wohl der deutsche Feuilleton ein wenig zu viel hineininterpretiert.

Sovereignty
 266 Seiten

Es fängt gut an und lässt stark nach. Vielleicht sieht ein Amerikaner am Ende des Tages dann die Gesellschaft (insb. die eigene) doch deutlich anders als z. B. ein Deutscher es tut. Jedenfalls hat mir das Buch leider wieder nicht viel weitergeholfen, auch wenn viele Ansätze sehr gut sind, und ich vielleicht sogar was in meinen Tagesablauf übernehmen werde.

Welt ohne Skrupel
 220 Seiten

Hat irgendwie nicht gezündet. Es dauerte weit bis über die erste Hälfte des Buches, bis überhaupt irgendetwas nennenswertes passiert. Nisbet verliert sich m. M. zu sehr in Details, die zwar zur allgemeinen Stimmung ziemlich gut beitragen, jedoch die Geschichte nur marginal voranbringen.