Wäre dieses Buch eine Speise, dann wäre es ein Cheeseburger. Kein sorgfältig komponierter Cheeseburger, den man bei einem Grillen mit Freunden, oder in einem schönen Restaurant zu sich nimmt. Nein. Dieses Buch ist ein räudiger Cheeseburger von McDonalds; den man um 4.00 Uhr morgens nach einer durchzechten Nacht verschlingt; der nach Pappe und zu viel Ketchup schmeckt, nicht satt macht und schnell wieder vergessen ist.
In einem Wort: Unbefriedigend.
Doch nun zum eigentlichen Inhalt:
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht, dass Brigitte Knightley eine Fanfiction Autorin ist, doch alles in diesem Buch schrie danach: der Mangel von Charakteraufbau, die Story, welche so wenig Aufmerksamkeit bekommt, dass es den Eindruck macht, dass selbst die Autorin keine Lust hatte sich mit ihr zu beschäftigen und zuletzt der überwältigende Fokus auf die Romance-Szenen (die zugegebenermaßen tatsächlich sehr schön geschrieben waren, und ich wünschte das ganze Buch bestünde daraus).
Ich könnte noch ewig weiter schreiben, um deutlich zu machen, welche Aspekte schlimm waren (die konstanten und unnötigen Obszönitäten, unnötige Hypersexualisierung von so ziemlich allem, grundsätzliche Fehlannahme, dass Bildung und Intelligenz das Gleiche seien), doch viel lieber möchte ich kurz umreißen, was mir tatsächlich gefiel: Der Text ist sehr "unapologetic". Literarisch schlechte Ideen werden nicht nur umgesetzt, sondern mit einer solchen Wucht überzeichnet, dass der Leser*in unmissverständlich klar wird, dass das hier kein Versehen war. Die Welt ist nämlich nicht ein nach viel Recherche sorgfältig konstruierte, an das späte 19te bis frühe 20te Jahrhundert angelehnte, magische England. Nein. Es ist lediglich ein generisches England, minus alles, was offensichtlich modern wäre und um einen Gaslight-Filter ergänzt. Es ist ein Vibe und kein Worldbuilding. Mir persönlich drängt es die Frage "Das darf man?" auf. Ich glaube jedoch, viele andere Leser, die mit echten Erwartungen an das Buch herangehen, werden da definitiv enttäuscht sein.
Davon mal ab: Ich hoffe inständig, dass das nicht die Zukunft des Romantay-Genres ist.
Wäre dieses Buch eine Speise, dann wäre es ein Cheeseburger. Kein sorgfältig komponierter Cheeseburger, den man bei einem Grillen mit Freunden, oder in einem schönen Restaurant zu sich nimmt. Nein. Dieses Buch ist ein räudiger Cheeseburger von McDonalds; den man um 4.00 Uhr morgens nach einer durchzechten Nacht verschlingt; der nach Pappe und zu viel Ketchup schmeckt, nicht satt macht und schnell wieder vergessen ist.
In einem Wort: Unbefriedigend.
Doch nun zum eigentlichen Inhalt: Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht, dass Brigitte Knightley eine Fanfiction Autorin ist, doch alles in diesem Buch schrie danach: der Mangel von Charakteraufbau, die Story, welche so wenig Aufmerksamkeit bekommt, dass es den Eindruck macht, dass selbst die Autorin keine Lust hatte sich mit ihr zu beschäftigen und zuletzt der überwältigende Fokus auf die Romance-Szenen (die zugegebenermaßen tatsächlich sehr schön geschrieben waren, und ich wünschte das ganze Buch bestünde daraus). Ich könnte noch ewig weiter schreiben, um deutlich zu machen, welche Aspekte schlimm waren (die konstanten und unnötigen Obszönitäten, unnötige Hypersexualisierung von so ziemlich allem, grundsätzliche Fehlannahme, dass Bildung und Intelligenz das Gleiche seien), doch viel lieber möchte ich kurz umreißen, was mir tatsächlich gefiel: Der Text ist sehr "unapologetic". Literarisch schlechte Ideen werden nicht nur umgesetzt, sondern mit einer solchen Wucht überzeichnet, dass der Leser*in unmissverständlich klar wird, dass das hier kein Versehen war. Die Welt ist nämlich nicht ein nach viel Recherche sorgfältig konstruierte, an das späte 19te bis frühe 20te Jahrhundert angelehnte, magische England. Nein. Es ist lediglich ein generisches England, minus alles, was offensichtlich modern wäre und um einen Gaslight-Filter ergänzt. Es ist ein Vibe und kein Worldbuilding. Mir persönlich drängt es die Frage "Das darf man?" auf. Ich glaube jedoch, viele andere Leser, die mit echten Erwartungen an das Buch herangehen, werden da definitiv enttäuscht sein.
Davon mal ab: Ich hoffe inständig, dass das nicht die Zukunft des Romantay-Genres ist.