Leseempfehlung für alle, die sich mit Unternehmenskommunikation und/oder technischer Dokumentation beschäftigen. Und lasst es nach dem ersten Lesen in Griffweite am Schreibtisch liegen. Ihr werdet es öfter mal brauchen.
Eines der schlechteren Sachbücher, die ich gelesen habe. Was an falscher Erwartungshaltung liegen mag, und daran, dass das Buch schon 12 Jahre alt ist.
Schmales Buch, schnell gelesen, interessante Ansätze. Bei den meisten Themen, die angeschnitten wurden, habe ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Ich dachte lange, Kanban sei dieses Ding mit dem Board und den Zetteln, die man da halt drüber zieht von Spalte zu Spalte. Dass da noch eine Menge außen rum existiert, und dieses Board mit den Zetteln zwar ein zentrales aber nicht das entscheidende Werkzeug ist, zeigte mir dieses Buch.
Der Inhalt ist als Roman verkleidet. Natürlich darf man hier keine hochgestochene Literatur erwarten. Es liest sich immerhin flüssiger und unterhaltsamer, als eines von diesen trockenen Fachbüchern.
Der Untertitel suggeriert, in dem Buch gehe es um "7 Thesen zur Zukunft der Projektarbeit". Das ist zumindest nicht gelogen, es werden tatsächlich sieben Thesen für ein modernes Projektmanagement angeführt und kurz jeweils erläutert. Der Großteil des Buches beschreibt jedoch kurz die verschiedenster Werkzeuge, die den Projektmanager und/oder das Projektteam bei der jeweiligen These unterstützen, und weniger um die These selbst. Deshalb ziehe ich einen Stern ab, ich persönlich hätte nämlich gerne mehr zu den Thesen und weniger über die Werkzeugkiste gelesen.
Allerdings ist die Werkzeugkiste in der Tat sehr gut gefüllt. Alle modernen Techniken zu Teambuilding, Entscheidungsfindung, Dynamikrobustheit etc. werden auf jeweils mehreren Seiten vorgestellt. Am Ende jeder These gibt es eine Seite mit weiterführender Literatur zu den vorgestellten Werkzeugen. Ich finde das Buch eine wirklich gelungene Übersicht zu modernen Management-Werkzeugen. Wer eine thematische Zusammenstellung dieser Werkzeuge sucht: unbedingte Kaufempfehlung.
Am Anfang war das Buch etwas schleppend, und hatte sehr viele ... und !!! im Text. Beinahe hätte ich es beiseite gelegt und nicht mehr fertig gelesen. Dranbleiben lohnt sich aber unbedingt, das ist eines der besten Management-Bücher, die ich jemals gelesen habe und vermutlich das beste Mangement-Buch, das ich in 2019 gelesen haben werde.
Die !!! und ... verschwinden übrigens ab dem zweiten Kapitel vollständig.
Schmales, aber auch eng bedrucktes Büchlein, in dem es um moderne Konzepte der Personal- und Unternehmensführung geht. Gerade in schnellen, dynamischen Märkten kommt man mit langfristigen Planungen und Budgets nicht mehr weit. Vollmer baut in dem Buch nacheinander sieben Kerngedanken auf, wie Unternehmen und nicht zuletzt Gesellschaften mit kurzfristigen Änderungen umgehen können und sollten.
Die Essenz kommt auf den letzten 15 Seiten. Durchhalten lohnt sich aber, zumal es eh nur 64 Seiten sind.
Den ersten Teil des Buches fand ich sehr gut. Darin passiert die Definition von Deep Work, die Unterscheidung zur Arbeit voller Ablenkung (Swallow Work) und Newport liefert eine Reihe Beispiele und auch einige wissenschaftliche Hintergründe zu seinen Thesen.
Danach kommen Vorschläge, wie man Deep Work in seinen eigenen Tagesablauf integrieren kann. Hier wird am Ende jeder seine eigene Strategie finden müssen. Mich hat das Buch an dieser Stelle dazu inspiriert, mir eine Art Tages-Template zu überlegen, nach dem ich mich zukünftig bei der Tagesplanung richte. Darin sind Blöcke für Deep Work, Swallow Work vogesehen, und natürlich auch ausreichend Pausenzeiten.
Zum Ende hin kommt noch eine längere Abhandlung, wie man mit E-Mail-Flut umgeht. Dazu habe ich mir schon vor vielen Jahren meine eigenen Strategien zurecht gelegt. Der Teil brachte mir weder neue Erkenntnisse, noch neue Ideen.
Das Buch liest sich in der deutschen Übersetzung gut und flüssig.