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Kalteis
 153 Seiten
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Anknüpfend an "Tannöd" wird erneut aus mehreren Perspektiven die Geschichte erzählt – dieses Mal steht der Täter zu Beginn schon fest. Das wäre nicht so schlimm, aber die Autorin schafft es nicht, auf den verbliebenen Seiten eine Geschichte aus der Exposition zu stricken. Es wiederholen sich Morde und Milieustudien im München der Dreißiger, auch die Sicht des Mörders wird beschrieben. Doch geschieht mit allen Personen – nichts. Keine Entwicklung, keine Fortführung der Handlung. Morde werden beschrieben, Augenzeugen vernommen und Geständnisse zu Papier gebracht. Einig die Einblicke ins Arbeiterleben im München während des NS-Regimes sind erhellend.

Tannöd
 170 Seiten
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Ein grausamer Mehrfachmord dienst als Hintergrund für das präzise Porträt eines Dorfes. Die verschiedenen Stimmen und Personen werden auf wenigen Seiten so treffsicher skizziert, dass man jeden Charakter eindrücklich vor Augen hat und damit den ganzen Schrecken dieser Geschichte. Ein packendes Buch für lange Winternächte.

Rico, Oskar und der Diebstahlstein
 336 Seiten
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Feiner Abschluss der Rico-Oskar-Trilogie. Die bekannten Figuren, Muster und Gags tauchen zuverlässig auf, zwischendurch fehlt ein wenig der Drive. Dennoch solider Abschluss der Reihe, die losen Enden werden einigermaßen plausibel zusammengeknüpft. Leider verkommt das Personal um die beiden Jungs herum allzuoft zur Dekoration. Das war im ersten Band noch besser.

↑ 2015
2014 ↓
Rico, Oskar und das Herzgebreche
 272 Seiten
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Der Gefahr eines zweiten Teils entgeht dieses – immer noch sehr gute! – Kinderbuch leider auch nicht. Vieles von dem, was im ersten Band gut funktioniert hat (Ricos Beobachtungen und Kommentare, Oskars modischer Schutz vor der Welt...) wird hier einfach eine Stufe höher gehoben. Das Beiläufige und Charmante bleibt dadurch etwas auf der Strecke. Doch die Geschichte ist nach wie vor spannend, die Charakter sympathisch und vielschichtig und die Handlung geht stringent vorwärts. Am Schluss fühlt sich dann aber nicht nur Rico von den ganzen Problemen der ganzen Personen etwas überwältigt und man fragt sich als Leser, ob diese Schwere gegen Ende wirklich notwendig gewesen wäre. Aber ein, zwei Happy Ends gibt’s ja dann doch.