Ein beklemmendes, beängstigendes Buch (vor allem im ICE sitzend, der nicht fährt, weil die Weichen aufgrund der Hitze nicht funktionieren), etwas ungewöhnlich, aber fantastisch geschrieben, ich fand es super!
Spannend und traurig und erschütternd, ich hab einiges gelernt über die Demokratische Republik Kongo. Und ich hab zu schätzen gelernt, dass ich mich nicht bedroht fühlen muss, dass das gleichzeitig aber Alltag und Vergangenheit von vielen ist, sich eben bedroht fühlen zu müssen. Der Kolonialismus hat so viele, so komplexes Probleme geschaffen, wir haben's echt vermasselt, bloß, weil irgendwelche reichen Säcke nicht genug bekommen konnten.
Ich hab sehr viel gelernt, ich war auch sehr schockiert und mir war vieles nicht so klar. Also insgesamt wirklich sehr gutes Buch jedenfalls!
Hätte ich es mal nicht vor dem Nachtdienst gelesen, dann hätte ich weniger Angst vor unserem gruseligen Gang im 3. Stock gehabt. Sehr gutes Beispiel für die Macht der Polizei, auch wenn das Buch sich an sich nicht politisch anfühlte. Ich fand manche Passagen schwer auszuhalten und sehr unangenehm, was aber auch okay ist für mich im Kontext der Geschichte. Ich mochte die Erdbeerpflücker-Geschichten früher sehr, das hat mich ein bisschen daran erinnert.
Ich fand's sehr lebensnah, sehr menschlich, ich mochte, wie zentral gute Freundschaften für die Geschichte waren.
Ich mag Zugromane, und es gab einen Hund, also super Unterhaltung!
Der Plottwist kam bisschen überraschend für mich, insgesamt fand ich das Buch sehr spannend, sehr traurig, es hat mich wütend gemacht und frustriert und ich find es so lesenswert (außer man will gerade keine negativen Gefühle haben, das könnte etwas schwierig sein). PS: Alles Liebe zum Geburtstag, A!
Klassischer Agatha Christie - Poirot Krimi, nur dass man am Ende nicht weiß, wer jetzt tatsächlich die mordende Person war- also einfach nochmal von vorne lesen. Danke für die Hinweise am Ende, dadurch war es weniger mühsam. Spannend, nicht gruselig, bisschen weniger Inzest wäre ganz nett gewesen meiner Meinung nach. Super Konzept, bisschen anstrengend, bisschen enttäuschend, am Ende selbst denken zu müssen.
Ich hab lange kein Buch gelesen, was mir so das Herz gebrochen hat. Es ist gut geschrieben, durch die verschiedenen Perspektiven wurde es sehr lebendig, ich hab so viel gelernt, aber es ist auch so grausam und traurig. Auf jeden Fall selbst lesen, auch wenn es wehtut.
Es hat sich so viel getan, aber für wirkliche Gleichberechtigung ist auch noch ein weiter Weg zu gehen.
Ich mochte die Protagonistin, die Beziehung zwischen ihr und Leo und ihre Wut.