Das Gedächtnis der Besiegten
388 Seiten

Deep dive in die anarchistische und revolutionäre Geschichte Frankreichs und Europas von ca. 1900 bis 1968 und das ganze hautnah anhand eines sympathischen und ambivalenten Arbeiters, Anarchisten, Revolutionärs und Sturkopfes erzählt. So viele aufregende Persönlichkeiten, Tragödien und erneute Versuche die Welt zu einer besseren zu verändern von denen man so wenig bis nichts weiß. Ganz zentral die Revolution in Russland und ihre Pervertierung durch die Bolschewiki und ihren Staat. Sehr eindrücklich von innen heraus sozusagen von einem oppositionellen Anarchisten geschildert.

Das Buch hätte ruhig doppelt so viele Seiten haben können. Leider auch das Buch mit den meisten Rechtschreibfehlern, das ich bisher gelesen habe, so dass es mich tatsächlich gestört hat.

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